bouchas kissenmanufaktur

Showtime für wahre Meisterstücke     Ganz zauberhaft sind die Kissen aus der oberbayerischen Manufaktur. Jedes dieser Charakterstücke ist ein von Hand gefertigtes Unikat – einzigartig, herrlich unperfekt perfekt und gekonnt von Raumausstatterhänden gearbeitet. Die Geschichte dieser flauschigen Schönheiten beginnt aber mehrere tausend Kilometer süd-westlich vom Isartal entfernt in den Dörfern des Hohen Atlas.

Berbertradition küsst Interior Design I Wer den Norden Marokkos und das Atlas-Gebirge schon einmal abseits der Touristenpfade bereist hat, findet die außergewöhnlichen Teppichraritäten in den engen Gassen der Kasbahs und in entlegenen Bergdörfern. Wild gemustert, provokant bunt, wollweich oder einfach nur lässig sind die von Hand gefertigten Teppiche. Man nennt sie Boucherouite, Azilal, Talsint oder Beni M’ Guild. Unikate, oft mehrere Jahrzehnte alt.

Meisterhafte Handarbeit   I   Die Gründerin von bouchas spürt die schönsten Exemplare auf und bringen sie nach Deutschland, wo sie ersteinmal sorgfältig gereinigt werden. Mit viel Herzblut werden dann in Handarbeit aus den schweren Teppichen diese hochwertig gearbeiteten Kissenunikate in unterschiedlichen Formen, Farben und Größen gezaubert. Der Name bouchas leitet sich von den wohl bekanntesten Teppichen ab.

Mit Farbenpracht für Selbstbestimmung   I   Diese bunten Rag Rugs haben eine ganz besondere Geschichte. In den 60er Jahren wurden sie zum Symbol für die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Berberfrauen in Marokko. Sie erfanden eine kreative Version des Recyclings, in dem sie aus Textilresten unterschiedlichster Art knallbunte, freche Unikate fertigten. Ein Boucherouite ist Ausdruck der
Lebensfreude seiner Schöpferin und ein authentisches Stück Nordafrika.